Ab ins kalte Wasser: was genau ist jetzt die Schulmedizin?? Und was wirkt besser? Die Schulmedizin oder Heilpflanzen? Oder gehört das doch alles zusammen?

 

Jeder kennt sie – die Schulmedizin. Die Schulmedizin ist das “System” , dass an Universitäten in aller Welt gelehrt und in den meisten Praxen ausgeübt wird. Es ist wissenschaftlich anerkannte Medizin. Die Schulmedizin wie wir sie heute kennen ist noch nicht sonderlich alt, denn bis vor einigen Jahrhunderten waren genaue Studien am menschlichen Körper tabu. Die Kirche war nicht so begeistert von der Idee, tote Menschen aufzuschneiden und mal nachzuschauen, was darin eigentlich so los ist. Diese wissenschaftliche Medizin, wie sie heute praktiziert wird, gibt es also wirklich noch nicht lange. Das ist ziemlich bemerkenswert, wenn man einmal bedenkt, dass wir Menschen schon seit Millionen von Jahren auf diesem Planeten umherwandern und uns seit eh und je mit Hilfe der Natur heilen und irgendwie in Schuss halten.

Es gibt einiges an Alternativmedizin wie z.B. traditionelle Chinesische Medizin, Homöopathie, Osteopathie, Akupunktur, anthroposophische Medizin und und und.

Ich werfe heute mal einen genaueren Blick auf die Unterschiede zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde. Es gibt zahlreiche Naturheilkundler in Deutschland, die Heilpflanzen gerne auf den Tisch packen. Also legen wir los:

 

Beispielbesuch bei einem Schulmediziner

Man geht hin, schildert seine Beschwerden und Symptome. Daraufhin führt der Arzt ein paar Untersuchungen durch und verschreibt einem im wahrscheinlichsten Fall ein paar Medikamente. Puff – Krankheit weg. Selten geht es um die Frage woher, oder wieso wir krank sind. Was sagt uns das? Bei der Schulmedizin dreht sich alles ums Beseitigen von Krankheiten, weniger darum gesund zu sein. Die Schulmedizin dreht sich also irgendwie immer ums krank sein. Krank ist man, wenn man vom allgemeinen Normalwert abdriftet.

Beispiel beim Naturheilkundler

Man geht hin – bestenfalls bevor man große Beschwerden hat. Es wird nicht nur die lokale, isolierte Erkrankung wahrgenommen und untersucht, sondern der ganze Körper + Psyche. Sie werden als vernetzt angesehen. Es wird analysiert, woher – oder wie die Krankheit entstanden ist, um ihren Ursprung zu erkennen und diesen zu behandeln. Was sagt uns das? Bei der Naturheilkunde spielt das gesund bleiben eine große Rolle und die Wiederherstellung und Förderung der Selbstheilungskräfte. Man kann die Naturheilkunde sehr gut in den Alltag einbeziehen und Krankheiten selbst vorbeugen. Dadurch lernt man seinen Körper kennen und übernimmt Selbstverantwortung.

Okay, soweit so gut. Zwei ziemlich unterschiedliche Herangehensweisen. Laut Internet und Ärzten wird wohl mehr und mehr gesagt, dass die Naturheilkunde eine sehr gute Ergänzung zur Schulmedizin ist. Also Schulmedizin für den Notfall, Naturheilkunde für den Alltag?

 

Schulmedizin oder Naturheilkunde

 

Nochmal alles im Überblick:

Schulmedizin

  • Du überlässt dem Arzt die Behandlung. Schnelle Erfolge aber oft ist die Ursache nicht bekämpft.
  • Die Schulmedizin sieht die Krankheit und Symptome isoliert vom restlichen Körper
  • Ist Krankheits- und Symptom orientiert
  • Fokussiert auf akute Beschwerden
  • Therapie mit chemischen Stoffen
  • Basiert sich auf Wissenschaft (Start 1930er Jahre)
  • Wird von der Krankenkasse bezahlt

 

Naturheilkunde

  • Du setzt dich sehr bewusst mit deinem Körper & Psyche auseinander. Du übernimmst Verantwortung für dich selbst. Heilpraktiker unterstützen dich dabei. Es ist zeitintensiver aber langfristiger.
  • Naturheilkunde sieht den Mensch als Ganzheit (Körper und Psyche verbunden) und therapiert dementsprechend.
  • Ist gesund-bleiben orientiert
  • Fokussiert auf sanfte Heilung; Krankheiten vorbeugen und Selbstheilungskräfte aktivieren.
  • Therapie mit pflanzlichen Mitteln
  • Therapie kann etwas länger dauern
  • Basiert sich auf Wissenschaft & Jahrtausend langer Traditionen
  • Wird selten von Krankenkasse bezahlt

 

Mein persönliches Fazit

Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit haben zu wählen, und dass wir in Notfallsituationen auf die Schulmedizin zurückgreifen können. ABER, ich bin auch ein großer Freund von Selbstwahrnehmung und ich finde es wichtig, den Körper und die Psyche als verbunden anzusehen.

Also fühl in dich rein! Wie geht es dir und deinem Körper? Bist du ständig gleichkrank? Hängt das vielleicht mit etwas zusammen? Wie ist die Beziehung zu deinem Körper? Belastet dich etwas? Stresst dich irgendwas?  Verträgst du etwas nicht?

Mit diesen ganzen Fragen habe ich z.B. meine chronische Mandelentzündung unter Kontrolle gekriegt. Jetzt heißt es beim ersten Kratzen: Tee, möglichst viel Ruhe und Stress vermeiden, so gut es geht.. Vielleicht noch rohen Knoblauch dazu und die Mandelentzündung kann mich mal.

Also begib dich mal selbst in die Rolle der Heilerin, mach dich schlau und versuche deinen Körper besser zu verstehen und kennen zu lernen. Oder du packst du das Thema Heilpflanzen einfach mal beim nächsten Arztbesuch auf den Tisch und vielleicht entsteht ja ein ertragreicher Dialog.

 

Eure Isabel

 

*** Hinweis: Ich bin keine Medizinerin und habe auch keine Ausbildung rund um das Thema Heilpflanzen. Alle Informationen die ihr auf dieser Seite findet, beruhen auf meinen Erfahrungen und stammen von externen Internetseiten / Büchern / Erfahrungsberichten. Alles wird gründlich von mir recherchiert. Allerdings können die hier genannten Informationen eine ärztliche Behandlung nicht ersetzen. Wenn es euch also schlecht geht, wagt den Schritt zum Arzt/Heilpraktiker oder Apotheker.

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